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Rad am Ring 2017

Veröffentlicht am 02.08.2017

Nachdem ich meine Erfahrungen bereits 2015 mit dem Ring gemacht habe, ging ich dieses Mal etwas vorbereiteter an die Sache ran. Während meiner Vorbereitung auf den Nürburgring, hatte ich die Monate davor, jeden Hügel und Berg in meiner Umgebung mitgenommen. Mit diesen Erfahrungen aus dem Training, gab es nun allen Grund sich auf das Jedermannrennen am Ring zu freuen. Die Wettervorhersage in diesem Jahr sagte zumindest trockenes Wetter vor raus. Morgens- pünktlich um 06:00 Uhr losgefahren, die Fahrt zum Nürburgring lief glatt durch. Startunterlagen und Transponder für die Zeitnahme abholen, alles ohne größere Probleme. Für einen ausgiebigen Besuch der Messe blieb nach der frühen Anreise noch genügend Zeit. 11:15 Uhr ging es in die Startaufstellung, ein kurzes Gespräch mit zwei Teilnehmern aus meiner Gegend über unseren Trainingsstand, bestärkte mich dann mit meiner Vermutung auf dieses Event bestens vorbereitet zu sein. Pünktlich um 12:00 Uhr der Start und nach einigen Minuten ging es schon die Hatzenbach Kombination runter. Voller Adrenalin und von der Euphorie der Mitfahrer angesteckt ging es links, mal rechts, mal hoch, mal runter und da war sie auch schon - "die Fuchsröhre". Aerohaltung eingenommen, die Gefahren(Reifenplatzer; Flattermann) verdrängt und runter. Nur fliegen sollte schöner sein. Ab jetzt ging es gefühlt nur noch Bergauf. Ich hatte meine Betriebstemperatur erreicht und die Armlinge hatten für den Rest des Tages ihren Job erledigt. Es ging für mich weiter Bergauf, wissend was noch kommt, öffnete ich schon mal mein Trikot. Der Anstieg mit teils bis zu 18%, auch genannt "Hohe Acht", wird nun für jeden, der sich keine Körner und Energie aufgespart hat zu einem Verhängnis. Oben am Verpflegungsstand vorbei, durch das rote Tor und jetzt erstmal entspannen und locker laufen lassen. Das Schlussstück "Döttinger Höhe" zieht sich noch einmal über knapp 3km und man hat dann auch schon eine Runde überstanden. Ich musste noch 2 mal um den Kurs, um am Ende 75Km und ca. 1700 Höhenmeter auf der Uhr zu haben. Eine wirklich gelungene Veranstaltung.

Andreas Schuldt