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ROSE RTF 2022

Die heutige RTF in Bocholt war begleitet vom herrlichem Sonnenschein. Wir trafen uns um 8.15 bei Rose um die ersten km mit der Veener Radsportgruppe mitzufahren. Das klappte am Anfang auch ganz gut, bis unsere Terminatoren anfingen aufzudrehen. Wir haben die Veener danach nur noch im Rückspiegel gesehen. Leider musste Jürgen nach dem ersten Platten die verbliebenen ziehen lassen ( Accu schon leer). Der arme gescholtene hatte dann 40 km bzw, vor der letzten Kontrolle noch mal Luftverlust. Zum Glück gab es an einer Benzintanke auch Cola die er sich als neuen Treibstoff für die Beine reingezogen hat. An der letzten Kontrolle konnte er dann die Veener hinter sich lassen und fuhr vor denen ein. Bis auf Carsten und Christian waren unsere Recken schon nach Hause . Die mussten pünktlich zum Café zu Hause sein. Bis zur nächsten 150 RTF alles gute.

03:44 am Dienstag, den 9. August 2022 Cuxhaven, Niedersachsen 

Carstens Langer Tag im Sattel 

Nachdem ich hin an der Zeit für die Fähre gescheitert  bin, wenigstens zurück aus dem Urlaub per Rad. 
17,5h im Sattel und 23h unterwegs waren schon ne lange Zeit  
Unterwegs viele tolle Eindrücke: 
- Sonnenaufgang noch am Meer 
- mit der Fähre über die Weser ⛴ 
- Wege durchs nirgendwo der norddeutschen Tiefebene mit tollen alten Höfen, insbesondere im Kreis Kloppenburg und Emsland 
- die verschlungenen Radwege am Zwischenahner Meer 
- die tollen Kanalradwege durch Lingen, Nordhorn und dazwischen 
- die spannenden teilweise historischen Fietspade in den Niederlanden ❤ 
- die Fahrrad-Infrastruktur dort ich hab bei der Durchquerung von Enschede genau zweimal an einer Ampel halten müssen, weil Ampeln bei Annäherung automatisch grün werden, große Straßen unterquert werden, der Radverkehr übersichtlich in den Kreisverkehren mitgeführt wird und es eine dedizierte eigene und vor allen Dingen durchgehende Infrastruktur für Fahrradfahrer oder zumindest die Ausbremsung des Autoverkehrs auf gemeinsam genutzten Strecken gibt, im Gegensatz zu Deutschland habe ich in den Niederlanden eigentlich nie Angst den Auflieger zu benutzen oder die Hände für Gaderobenänderungen oder Trinken vom Lenker zu nehmen, ja es gibt auch dort grauenhaft, schlechte Straßen und selten auch Radwege, aber dann durchgehend und sichtbar, was es dort NICHT gibt und was deutsche Radwege so gefährlich macht sind nach diversen völlig guten Metern plötzlich auftauchende Baumwurzelaufbrüche bis 8 cm hoch, plötzliche tiefe Löcher, Änderung der Oberfläche von glatt zu Buckelpiste 
- schöne kleine Wege nach Isselburg 

Ernährung lief gut, Tatsächlich scheint das mehlfreie Vollkorbrot der bis jetzt beste Ersatz für die Riegel von Veloforte zu sein, hat nur den Nachteil, dass es, zumindest bei mir, recht viel Winde auslöst, also eher was für die Solofahrt. Hält aber lange vor. Werde ich bei Gelegenheit mal mit Erdnussbutter und Banane kombinieren, dann sollte es perfekt sein. 
Getrunken habe ich definitiv zu wenig, nur 5,5 l, Salz im Wasser habe ich vergessen, denke, dass das einen Teil der Leistungseinschränkung zum Ende erklärt. 

Wahl Allroadsetup mit 32er Slicks war in 99,6 % ausreichend, die übrigen 2km im Sand habe ich geschoben, insgesamt wäre etwas mehr Volumen nicht schlecht gewesen. 

Das war mein erster 200er diese Jahr, mal ab von den Dienstfahrten mit je 100 km an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, ab Kilometer 220 wurde es zunehmend ein Kampf gegen den inneren Schweinehund. Bin nicht so trainiert wie @Schmitzer 
der mal kurz von Belgien mit 20 Kilo Gepäck zurückgeballert ist, allerdings nach 70 Tagen täglichem Training . Die letzten 100 km waren echte Qual, Krämpfe im rechten Fuß (muss den Cleat nochmal nachjustieren), Schulterschmerzen, zunehmend ein übles Gefühl im Magen, Puls kam zunehmend ohne ganz mieses Gefühl danach nicht mehr über 115 hinaus, In Rees hatte ich mich so auf die Tankstelle ⛽ gefreut (Cola, alkoholfreies Weißbier, Zuckerriegel) dann hatte die zu, als ich dann unter der Rheinbrücke letzte Rast gemacht habe, spannende Phänomene von Übermüdung, mein Gehirn sah die Schiffe sich ruckartig fortbewegen. In den Niederlanden zum Schluss und ab Rees auch eher rennradtauglich gefahren, da ich einfach zu kaputt war. Lustigerweise erst am Folgetag die klassischen Ulnarisbeschwerden, während der Fahrt alles gut. 

 

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